Hier sind Drachen

Eine Abhandlung über den feurigen Hausdrachen
„Nein, ich will nichts damit zu schaffen haben Das ist bare Hexerei! und bin ich doch schon oft, bloß darum, weil ich eine tüchtige gute Hausmutter bin, in den Verdacht gekommen, als flöge der Drache bei mit ein und aus. Fort, junger Herr, bleibt mir vom Leibe!“
Johann Wolfgang von Goethe: Was wir bringen. Siebenter Auftritt. Gelegenheitsdichtung anlässlich der Eröffnung des Theaters in Bad Lauchstädt, 1802
Der deutsche Dichterfürst J.W.v. Goethe war mit Drachen offenbar so vertraut, dass er sie in Dialoge seiner Bühnenstücke einbaute. Aber was ist das für ein seltsamer Drache, der gleich einem Wellensittich in die Wohnung und wieder hinaus fliegen soll? Doch wohl nicht der Typ Drachen, den der Heilige Georg erlegte. Und auch nicht wie jener sagenhafte Drache, der von Siegfried erschlagen wurde. Nicht zu reden von einem riesigen feuerschleudernen Ungetüm wie Smaug aus dem privatmythologischen Universum von J.R.R. Tolkien.
Offenbar existieren in der Vorstellung des Menschen verschiedene Typen von Drachen. An dieser Stelle soll nicht der Versuch gemacht werden, den bereits reichlich vorhandenen Abhandlung über mythologischen Drachen eine weitere hinzuzufügen. WIKIPEDIA bietet mit "Drache (Mythologie)" eine recht gute Einstieg in das Thema. Auch der Artikel "Drachen im Mittelalter" von Tobias Enseleit auf der Webseite "Mittelalter Digital" enthält eine schön aufbereitete Übersicht über verschiedene Drachen. Für alle, die wissenschaftlich etwas tiefer eintauchen möchten ohne sich durch hunderte von Seiten zu kämpfen, empfehle ich die Artikel "Der Drache" von Claude Lecouteux [2] und "Drache und Greif – Symbole der Ambivalenz" von Christa Tuczay [3]. Besonders lesenswert ist die Fachpublikation "Snake to Monster: Conrad Gessner's Schlangenbuch and the Evolution of the Dragon in the Literature of Natural History" [4] . Darüber hinaus gibt es natürlich auch ausführliche Monografien zu dem Thema, oftmals jedoch fokussiert auf die "klassischen" Sujets der mittelalterlichen Heldenepik wie Beowulf oder den Sigurd/Siegfried Sagenkreis. Das alles soll hier nicht weiter interessieren, denn hier geht es um einen Drachentypus, dem die genannten Texte viel zu wenig Aufmerksamkeit schenken: den Hausdrachen.
- Was wir bringen. Siebenter Auftritt. Gelegenheitsdichtung von Johann Wolfgang von Goethe anlässlich der Eröffnung des Theaters in Bad Lauchstädt, 1802
- Claude Lecouteux: Der Drache. Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 1979 Vol. 108 S. 13-31
- Christa Tuczay: Drache und Greif – Symbole der Ambivalenz. Mediaevistik 2006 Vol. 19 S. 169-211
- Philip J. Senter, Uta Mattox, Eid. E. Haddad (2016), Snake to Monster: Conrad Gessner's Schlangenbuch and the Evolution of the Dragon in the Literature of Natural History, Journal of Folklore Research, Vol. 53, No. 1-4
Der Hausdrachen im Atlas
Vor rund hundert Jahren war der Begriff des Hausdrachens geläufiger. Immerhin war das Wesen so prominent, dass es Inhalt einer Frage im Rahmen des Mammutprojektes "Atlas der deutschen Volkskunde" war. Übrigens wäre das Atlas-Projekt einen eigenen Blog-Artikel wert, hier aber nur so viel dazu: Zwischen 1930 und 1935 wurde eine Art Volksbefragung (gesammelt durch rund 20.000 sog. Gewährsmänner) mit 243 Fragen im Deutschen Reich durchgeführt, die verschiedenartige Arbeitsweisen, Lebensgewohnheiten, Bezeichnungen von Gegenständen und auch Feste und Brauchtum umfasste, so etwa Erntetechniken in der Landwirtschaft, Zubereitung von Speisen, Benennungen von Musikinstrumenten, Volksmedizin und vieles mehr.

Frage Nummer 45 hatte folgenden Inhalt:
a) Weiß man von einem feurigen Hausdrachen?
b) Welches ist seine Bezeichnung?
c) Ist sein Verhältnis zu den Hausbewohnern freundlich oder feindlich?
Eine Vorauswertung dieser Frage stellte der dafür zuständige schlesische Volkskundler Walther Steller in den "Mitteilungen der schlesischen Gesellschaft für Volkskunde" vor [1]. Danach war der Hausdrache praktisch im gesamten Befragungsgebiet (das sog. deutschsprachige Kulturgebiet, von der Schweiz im Südwesten bis Ostpreußen im Nordosten) mehr oder weniger bekannt, freilich unter vielen verschiedenen Namen und mit durchaus variierenden Eigenschaften. Großartige neue Erkenntnisse wurde allerdings durch diese Befragung nicht zutage gefördert, denn die gleiche Vielfalt an Namen und Wesensmerkmalen konnte man schon den zahlreichen Sammlungen sogenannter "Volkssagen" im 18. und 19. Jahrhundert entnehmen.
- Steller, W. Der deutsche Volkskunde-Atlas. Landesstelle Niederschlesien. Mitteilungen der schlesischen Gesellschaft für Volkskunde (1933), Band 33, S. 225-266
Der fliegende Hausgeist
Geschichten über Hausdrachen scheinen über eine lange Zeit überaus poulär gewesen zu sein, was schon an der Vielzahl regionaler Benennungen deutlich wird. Sehr häufig, unter anderem in Sachsen, heißt er einfach "Drachen" oder niederdeutsch "Drak". In Thüringen findet man auch "Steppken", nach Niedersachsen hin "Stöpke", "Teckelmucker" sowie "Gluswanz" (Glühschwanz), "Fuerdrake" (Feuerdrache) und ähnliches. In der sorbischen Lausitz nennt man ihn "Plon", im ehemaligen Pommern und Ostpreußen oft "Alf" oder - in slawisch geprägten Sprachregionen - "Kolbuk", "Kaubuk" oder "Kubotschik". Aus Österreich kennt man unter anderem die Bezeichnung "Schab" und aus der Schweiz "Mandreiola". Nicht zuletzt folgen viele Texte auch der christlichen Doktrin: Insbesondere im katholischen Bayern war es der leibhaftige "Teufel", der in die Häuser flog. Insgesamt kommt man wohl auf gut 50 verschiedene Benennungen, je nach dem wie man die (manchmal nur leicht unterschiedlichen) Schreibweisen und mundartlichen Variationen zählt .

Wie die Namen, so sind auch die überlieferten Wesensmerkmale des Hausdrachens sehr vielfältig und einige davon finden sich auch bei anderen mythologischen Wesen. Solche Merkmalsüberlappungen sind aber nicht selten. Wie bei anderen Sagenwesen ist es auch bei den Hausdrachengeschichten offenbar im Lauf der Zeit zu phantasievollen Erweiterungen sowie Verschmelzungen oder Verwechslungen gekommen. Wir werden ganz am Schluss dieses Artikel noch darauf zurückkommen. Andererseits sind die Charakteristika des feurigen Haudrachens in der Summe so typisch, dass man seine Entwicklung recht zuverlässig durch Raum und Zeit verfolgen kann. Was macht ihn also in seinem Wesenskern aus?
1880 veröffentlichte der Literaturwissenschaftler Edmund Veckenstedt (1840 - 1903) die Sammlung "Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche". Das Buch ist eine reichhaltige Quelle für Begebenheiten mit Hausdrachen. Insbesondere informiert es uns über dessen bevorzugten Aufenthaltsorte in menschlichen Behausung sowie über das Verhältnis zu seinem "Besitzer". Ganz so wie bei anderen Hausgeistern musste der Drachen nämlich gut behandelt werden. Vor allem die regelmäßige und artgerechte Fütterung war wichtig, ansonsten war Unglück vorprogrammiert:
Wir werden ganz am Schluß dieses Artikel noch darauf zurückkommen. Andererseits sind die Charakteristika des feurigen Haudrachens in der Summe so typisch, dass man seine Entwicklung recht zuverlässig durch Raum und Zeit verfolgen kann. Was macht ihn also in seinem Wesenskern aus?
Ein Bauer in einem Dorfe bei Hoyerswerda hatte einen Drachen. Einst wollte er mit seiner Frau in die Stadt zum Abendmahl gehen. Deshalb übertrug er die Sorge um den Drachen seinem Knecht. Der Knecht freute sich sehr, einmal einen Drachen sehen zu können. Zur rechten Zeit kochte er, wie ihm befohlen war, die Milchhirse, setzte sie auf die oberste Stufe der Bodentreppe und versteckte sich. Sogleich kam ein buntes Kalb aus der Bodenkammer und machte sich über die Milchhirse her: da diese aber zu warm war, so ward der Drache zornig. Aus seinem Munde drang ein grosser Feuerstrahl heraus, so dass das Haus in kurzer Zeit niederbrannte. Der Drache ist, wie die Leute gesehen haben, davongeflogen.[2]
Der Lehrer Max Toeppen (1822 - 1893) aus der früheren preußischen Provinz Ostpreußen veröffentlichte 1867 ein Buch mit dem Titel "Aberglauben aus Masuren". Darin gibt er zahlreiche Begebenheiten mit einem meist "Kolbuk" genannten Wesen wieder, das wie ein Vogel durch die Luft fliegt und den Menschen Reichtümer zuträgt:
Eine Kaufmannsfrau in Neidenburg hatte einen Vogel, wie eine Eule, der ihr Reichthümer verschaffte, wie sie denn auch einen großen Aufwand machte. Nach ihrem Tode soll die Eule durch den Schornstein zu einem Verwandten geflogen sein. Der Mann fand nach ihrem Tode einige tausend Thaler und Kostbarkeiten aller Art, goldene Uhren, Ketten, kostbare Kleiderstoffe, wovon er früher nichts gewußt hatte, wodurch die Sache bestätigt wurde.[4]
Der Philologe und Märchensammler Karl Müllenhoff (1818 - 1884) liefert uns in seiner Sammlung von Sagen aus Schleswig, Holstein und Lauenburg die folgender Beschreibung:
Der Drache ist ein großes feuriges Tier mit einem langen Schweif, von der Größe eines Bese- oder Windelbaumes. Bald zieht er hoch, bald ganz niedrig eben über der Erde hin und schlüpft mitunter in ein Haus. Wenn zwei Brüder, indem sie miteinander fahren, einen solchen Besuch sehen, und nehmen sie dann ein Wagenrad ab, stecken es aber verkehrt wieder auf und fahren weiter, so kann der Drache nicht wieder zurück und das Haus muß verbrennen. Wenn einer ihn niedrig und in dunkelrotem Feuer glühend hinziehen sieht, so muß er sich unter ein Dach stellen, den Hintern entblößen und die blanke Scheibe dem Drachen zukehren; dann entsetzt er sich, platzt und die schwere Geldladung, die er, wenn er so aussieht, immer mit sich führt, fällt heraus und macht den Finder zum reichen Mann. Er muß es aber ja nicht auf freiem Felde tun; denn dann bewirft ihn der Drache mit Unrat. Der Drache kommt zu den Leuten, die mit ihm in Verbund sind, gewöhnlich durch den Schornstein oder das Eulenloch. Er bringt ihnen nicht nur Geld, sondern auch Geldeswert. [5]
Besonders interessant an der Schilderung von Müllenhoff sind zwei Beschwörungspraktiken für den Drachen. Zum einen wird der Drache durch das seitenverkehrte Aufziehen eines Wagenrads im Haus gebannt - was dazu führt, dass er das Haus seines Besitzers verbrennt, um sich zu befreien. Der Drache wird hier als mythologische Erklärung (ein ätiologisches Narrativ) für Feuersbrünste herangezogen, die zudem eine Komponente der nachbarlichen Missgunst enthält. Letzterer wird die letztendliche Schuld zugewiesen.
Zum anderen kann der Drache offenbar von Fremden um sein Diebesgut erleichtert werden, wenn diese eine bestimmtes Ritual vollziehen. In Müllenhoffs Version ist es das Zeigen des blanken Hinterns, in anderen Geschichten muss man seine Schubändern durchschneiden, etwas nach dem Drachen werfen oder eine magische Formel sprechen. Wir werden auf das Fallenlassen von Gegenständen durch den Drachen später noch zurückkommen.
- Pamphlet "A rehearsall both straung and true..." (1579). University of Michigan Library: http://name.umdl.umich.edu/A12973.0001.001
- Edmund Veckenstedt: Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche. 1880. Kap. XL, S. 390
- s.o. Kap. XL, S. 385
- Max P. Töppen: Aberglauben aus Masuren (1866).
- Karl Müllenhoff: Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg. 1845. S. 221-222.
Volksphilosophische Betrachtungen
Im Gegensatz zu magischen Geldmännchen und anderen "Geldbrütern", die Geld oder Gold aus dem Nichts erschaffen konnten, waren die vom Drachen zugeführten Güter keineswegs übernatürlichen Ursprungs. Im Gegenteil, der Drache brachte Diebesgut! Nicht überraschend kursierte daher in der frühen Neuzeit unter der Bevölkerung ein buntes Konvolut von Ratschlägen, wie man sich den Drachen vom Hals halten könne. Anfang des 18. Jahrhunderts trug der Zwickauer Apotheker Johann Georg Schmidt zeitgenössische volksmagische Praktiken und Aberglauben zusammen, die er in seinem Buch „Die gestriegelte Rockenphilosophie“ [1] kritisch beleuchtet (der Titel ist eine politisch nicht ganz korrekte Anspielung auf die Ammenmärchen, die sich Frauen angeblich bei den Arbeiten am Spinnrad erzählten). Darin behandelt Schmidt einige magische Praktiken zur Abwehr des Drachens und versucht sich auch an einer mythologischen Einordnung:

Weil aber insgemein gesaget wird / daß der Drache das und jenes holete, so möchte ich doch wissen, was man denn eigentlich durch den Drachen verstehe? denn es kan dieser Nahme auf dreyerley Art verstanden werden. Erstlich der Teufel an- und für sich selbst; zum andern der in der Lufft fahrende feurige also genannte Drach, und drittens ein natürlicher Drach, welcher ein grausamer grosser gifftiger Wurm oder Schlange, dergleichen der Ritter St. George soll erlegt haben. [2]
Im weiteren Text erläutert er verschiedene Maßnahmen und untersucht sie auf ihre Wirksamkeit. Zu nennen wären hier Kapitel 105: "Wer viel Geld einzunehmen hat, der soll Kreyde darzulegen, so können böse Leute nichts davon wieder holen", Kapitel 106: "Wenn der Drache oder böse Leute einem nichts vom Gelde holen sollen, so wasche man es nur in reinem Wasser ab, und lege ein wenig Brodt und Salz darzu", sowie Kapitel 372: "Wer in der Erndte das erste Korn einführet / der soll von denen ersten Garben etliche nehmen / und in die vier Winckel der Scheunen Creutze damit legen / so kan der Drach nichts davon holen".
Vor allem das Kapitel 105 über die Kreide ist sehr humorvoll geschrieben. Da man es online nachlesen kann, sei nachfolgend nur das ebenfalls humorige Fazit Schmidts über die wahre Natur des diebischen Drachens wiedergegeben:
Es kömmet offt was weg von ein und andern Sachen,
Da man deßwegen nicht beschuldgen darff den Drachen.
Es thut es nicht der Drach, vielweniger der Teufel,
Die Frau, Knecht, Magd und Kind sinds eh; glaubs ohne Zweifel.
- Schmidt, Johann Georg: Die gestriegelte Rocken- Philosophie. 2 Bände, Chemnitz 1718 (Bd. 1), 1722 (Bd. 2), [Nachdruck Weinheim; Deerfield Beach, Florida 1987].
- s.o., Band 1 / Das dritte Hundert / Das 72. Capitel. S. 176-180.
Ob der Drache oft zu ihr käme und ob sie einen Gelddrachen hätte?
Kann man den Gelddrachen im Volksglauben des 18. und 19. Jahrhunderts noch als amüsante Anekdote betrachten, so war das Thema im 16. und 17. Jahrhundert todernst - im wahrsten Sinne des Wortes. Zwischen 1555–1664 fanden in der Stadt Bernburg an der Saale zahlreiche Hexenprozesse statt. Eines dieser Verfahren, durchgeführt von 1617–1619, zielte auf die Frau des Bürgermeisters Barbara Meyhe. Ihr wurden zahlreiche in Hexenprozessen typische Delikte vorgeworfen, von der Verhexung von Personen bis zur Anwendung von Zauberpraktiken. Unter anderem wurde sie auch gefragt, "ob sie einen Gelddrachen hätte, der auf dem Birnbaum im Garten Geld ausspeie, ob sie einen Getreidedrachen hätte, der ihr vom Land anderer Leute das Getreide zuführe, ob ein schwarzer Vogel ihr die vielen vorgefundenen Eier gebracht habe?" und ein Stadtknecht bezeugte den Besuch des Drachen bei ihr selbst noch im Gefängnis: „es möchte wohl der böse Feind bei ihr gewesen sein“, denn er habe hinter der Tür einen Lichtschein gesehen [1].

Johannes Dillinger, als Historiker in Mainz und an der Oxford Brookes Universiät tätig, hat zahlreiche weitere Beispiele für Hexenprozesse recherchiert, in denen Frauen ein teuflischer Pakt mit geldbringenden Dämonen vorgeworfen wurde [3]. So wurde im Jahr 1580 in Coburg Margaretha Hönin als Hexe verbrannt, unter anderem weil sie angeblich regelmäßigen von einem Gelddrachen besucht wurde. Und 1628, ebenfalls in Coburg, wurde Margaretha Ramhold der Hexerei bezichtigt und exekutiert. Durch den Verkauf von Milch und Bier relativ wohlhabend geworden, war die einzig mögliche Erklärung für das Gericht offenbar ein Drachen, der Geld (oder gegebenenfalls auch Milch) brachte. Dillinger liefert auch eine interessante und plausible Begründung für den Umstand, dass gerade der Drache bei der "Überführung" einer Person als Hexe ins Spiel kommen konnte. Denn zu dieser Zeit waren vielfältige volksmagische Praktiken im Gebrauch, um den eigenen Reichtum zu mehren. Aber magische Schätze gehörten niemandem, während ein Drache seinen Besitzers mit Diebesgut der Nachbarn und Mitbürger beglückte. Es war im Grunde also gar nicht Magie, die hier justiziabel wurde, sondern ein ganz gewöhnliches weltliches Delikt: der Diebstahl.